Montag, 21. Juni 2010

Ausstellung: ZEIT-RÄUME











Ab 3. Juni 2010 werden acht meiner Gemälde innerhalb der Ausstellung Zeit-Räume sieben Monate lang in den Räumen der Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Ines Kumpf in Frankenberg öffentlich ausgestellt. Die Wartezimmer werden somit eine Zeit lang zu Museumsräumen, in denen es viel zu entdecken gibt.

Zeit und Ort: Juni–Dezember 2010, Zahnarztpraxis Ines Kumpf, August-Bebel-Straße 6 in 09669 Frankenberg. Eintritt frei.

---
Espaces de temps, Exposition temporaire, 2010. Je vous invite à ma troisième exposition de tableaux, cette fois-ci dans le cabinet du médecin et les salles d'attente de la dentiste Dr. med. dent. Ines Kumpf à Frankenberg. Où et quand: juin–décembre 2010, August-Bebel-Straße 6 à 09669 Frankenberg, Allemagne. Entrée libre.

Vor meinem Fester

Alljährlich im Frühling widme ich mich einem Gedicht, diesmal Vor meinem Fenster, aus dem Gedichtband Phantasus des großen Naturalisten Arno Holz (1863–1929). Alles ist tatsächlich on location gefilmt, so wie ich es jeden Morgen erleben kann. Der Star des Films ist demnach eine Amsel, die ich auch gebührend ausreden lasse.

Deutschland. 2010. DV, 2:50 Min.

---

Comme tous les ans au printemps, j'ai tourné un court-métrage, cette fois d'après un poème d'Arno Holz. Tous est filmé comme je peux le voir chaque matin devant ma fenêtre. La vedette du film est donc une petit merle qui chante – laissons-nous le terminer.

Freitag, 9. April 2010

Neue Homepage/Nouvelle page perso

Ab sofort gibt es neben dem weiterbestehenden Blog noch eine offizielle Seite zu meinen Gemälden, Filmen und öffentlichen Ausstellungen: www.patrickcinema.de. Das hat den Vorteil der größeren Übersichtlichkeit, der Blog war einfach zu lang geworden. Ich wünsche viel Spaß!

Pour mieux présenter mes tableaux, mes films et mes expositions, j'ai créé une page perso il y a quelques mois qui est plus facile à visiter. Bonne lecture!

Mittwoch, 24. März 2010

„Liebe '09“/«L'amour '09»



2009 war für mich ein Jahr des Glücks und der Überraschungen: nicht nur das künstlerisch produktivste, sondern auch das Jahr, in dem ich meine große Liebe gefunden habe. Das folgende Gemälde zeigt ein Gefühl, das Bewußtsein: SIE ist da. Ich hatte das flüchtige Bild eines morgens plötzlich vor Augen und habe es nun als Gemälde festgehalten: Liebe '09, Acryl auf Leinen, 50x70 cm, 2009.

Reproduktion: André Wirsig & Uwe Nitschke.

---

2009 fut pour moi une année du bonheur et des surprises. Elle fut pour moi pas seulement l'année la plus productive artistique de ma vie, mais aussi l'année où j'ai trouvé la femme de ma vie. Le tableau suivant montre donc un sentiment, la certitude: ELLE est là. Un matin, j'avais cette image errante devant mes yeux et puisaprès cela j'ai essayé de la conservé en forme d'un tableau.


Samstag, 19. Dezember 2009

„Weihnachtslieder“/«Chants de Noël»

Gebannt starren zwei der gesellschaftlichen Mittelschicht zurechenbare Katzen in behaglich warmer Umgebung auf einen draußen in der weihnachtlichen Kälte singenden Streuner — und mit ihnen der Betrachter. Fast kann man die Gesänge hören, die der auf der Mauer sitzende Kater verbreitet. Sind sie vergleichbar mit denen der aus Lautsprechern in Einkaufzentren allgegenwärtigen, oder sind es eher Seufzer, Moritaten, geboren durch die kalte Winternacht?

Mein diesjähriges Weihnachtsgemälde, das auch als Postkarte vorliegt, trägt deshalb schlicht den Titel Weihnachtslieder (Patrick Müller, 2009, Acryl auf Leinen, 50x70 cm). Die Reproduktion besorgte dankenswerterweise André Wirsig.

Ich wünsche allen ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest!

Deux chats bourgeois regardent facinés un matou chantant dans le froid de Noël — et avec eux l'observateur. On pourrait presqu'écouter les chants chantés par ce pauvre chat assis dans le mur sous la lumiere du réverbère. Sont ils comparables avec ceux qu'on peut écouter dans les hypermarchés, ou sont ils plutôt des soupirs, des complaintes, née par les nuits froides de l'hiver? Voici mon tableau de Noël de cette année, Chants de Noël (Patrick Müller, Acryl sur toile, 50x70cm). Joyeux Noël à tous!

Donnerstag, 30. Juli 2009

„Traumspiegelungen“/«Reflets d'un rêve»

Spontane Assoziationen bei literarischen Texten zu haben ist eigentlich nichts Seltenes. Dass sie sich in Form eines abstrakten Bildes äußern können hatte ich dagegen bisher nicht erlebt.

Als der Autor und Filmemacher Daniel Neumann, mit dem ich das letzte gemeinsame Kurzfilmprojekt Meeresblüten realisierte, bei einem morgendlichen Tischgespräch mir von seiner auf einem nächtlichen Traum basierenden, schwunghaft-kafkaesken Kurzgeschichte erzählte, kam mir unweigerlich folgendes Bild in den Sinn, welches ich daraufhin als Gemälde umgesetzt habe: „Traumspiegelungen“, Acryl auf Leinwand, 45x60cm, 2009. Dank an André Wirsig für die Reproduktion in diesem Blog.
Hier ein Auszug aus der Kurzgeschichte, die mich zu dem Bild inspiriert hat:
"Ich befinde mich in einem hölzernen Treppenhaus. Grelles Tageslicht fällt hinein, alles ist braun. Schnell renne ich die Treppen hinauf, obwohl keine unmittelbare Gefahr droht. Oben ankommen, sehe ich mich am Geländer festhaltend hinunter. Ein schwarzer Strich erscheint auf der Mitte der Stufen, der sich seinen Weg zu mir nach oben bahnt. Ich verkrieche mich in die letzen Winkel des Treppenhauses, hocke mich hin und sehe den Strich sich mir nähern. Nun ist er nur noch einen Meter von mir entfernt."

---
Avoir des associations d'idées attachés aux textes littéraires, c'est rien de spécial. Mais s'ils viennent en forme d'un image abstraite, c'était jusqu'à présent pour moi un terrain complètement inconnu.

Quand l'auteur-cinéaste Daniel Neumann, avec qui j'ai réalisé le dernier court-métrage commun, Les fleurs de la mer, m'avait parlé de son dernier récit très kafkaesque basé sur un de ses rêves, l'image suivante m'était venue à l'esprit et j'en ai peint un tableau la semaine dernière. «Reflets d'un rêve», Acrylique sur toile, 45x60cm,
2009.

Sonntag, 12. Juli 2009

Kurzfilm/Court-métrage: „Meeresblüten“/«Les Fleurs de la mer»

Ich hatte diesen Sommer das Glück, den Urlaub mit einem befreundeten Cineasten im französischen Département Rhône-Alpes zu verbringen zu können. Wenn man zehn Tage in dieser von wunderschönen, von Maronenbäumen durchzogenen Landschaft mit ihren zahlreichen Ruinen weilt, drängt sich ein Gedanke unweigerlich auf: einen Film zu machen.

Das folgende mysteriöse 10minütige Interviewfragment ist eine Melange unterschiedlicher existierender und erfundener Themen und Geschichten, die uns nicht aus dem Kopf gegangen sind.

Ich wünsche ebensoviel Spaß beim Sehen, wie wir ihn beim Machen dieses Kurzfilms hatten und danke Catherine Henrich sowie Brigitte Teyssier für das Durchsehen der englischen und französischen Untertitel.
Der Film wird wie immer im Filmforum DVDuell ausführlich diskutiert.
---
Cet été j'étais heureux de pouvoir passer les vacances avec un ami cineaste à Bully dans le beau département Rhône-Alpes. Si on regarde les jolis monuments historiques et le paysage avec des forets pleine des châtaigniers, une pensée s'impose inéluctablement: à faire un film. Les suivants fragments d'un entretien sont une mélange entre différents thèmes réels et fictifs qui nous trottaient dans la tête. Je vous souhaite une bonne projection et que vous partagiez la même joie nous avons eu en faisant ce film. Un grand merci à Cathérine Henrich et Brigitte Teyssier qui ont corrigé le sous-titrage en anglais et en français.

English subtitles available / Sous-titres français disponibles: