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Samstag, 28. Januar 2012

TV-Ausstrahlung: "Vor meinem Fenster"

Am 4. Januar 2012 strahlt der Hamburger Fernsehkanal Tide-TV in der Sendung Heinz – Das Kurzfilmmagazin um 22.15 Uhr meinen Film Vor meinem Fenster aus. Die Sendung wird moderiert von Therese Schneider, Björn Last und Philipp Hartmann. Studiogast ist Anz.r.

Die Sendung wird am Samstag, den 28.01.2012 um 22.15 Uhr wiederholt.

Empfangsmöglichkeiten: Bei Kabel Deutschland im analogen Netz auf Kanal 21, bei willy.tel und wilhem.tel im analogen Netz auf Kanal 34 sowie im digitalen Free-TV, bei MartensTV im analogen Netz auf Kanal 9.

Auszug aus dem Programmhinweis:
"Tiere"


Gezeigt und besprochen wurden die Filme:

1. Tier 1 von Mathis Menneking
2. Die Fliege von Gonzalo Barahona
3. Tortugas von Rosana Cuellar
4. Vor meinem Fenster von Patrick Müller
5. Tier 2 von Mathis Menneking
6. Sense + Innocence von Nicolaas Schmidt
7. The Additional Capabilities of the Snout von Ivan Maximov
8. Neukloster 1–5 von Mathis Menneking
9. Tier 3 von Mathis Menneking
10. A vaca von Gustavo Boas de Moura

IMDB-Eintrag

Montag, 30. Mai 2011

Kurzfilm: „Zu viel“

Überwältigt von den Eindrücken des herannahenden Frühlings und der Erinnerung an die Geliebte kämpft der junge Eduard Mörike (1804–1874) in seinem 1830 entstandenen Sonett Zu viel mit seinen Gefühlen und sich selbst. Er selbst war auch evangelischer Pfarrer, haderte aber bis zu seiner frühen Pensionierung stets mit diesem „Brotberuf“. Im gleichnamigen Film werden dem Text Bildazzoziationen zu Seite gestellt.

Ein Film von Patrick Müller. Deutschland. 2011. DV, 8 Min.


Montag, 4. Oktober 2010

TV-Ausstrahlung: "Comment est-il possible..."

Am 6. Oktober 2010 strahlt der Hamburger Fernsehkanal Tide TV in der Sendung Heinz – Das Kurzfilmmagazin um 22.15 Uhr meinen Film Comment est-il possible... aus. Die Sendung wird moderiert von Therese Schneider, Björn Last und Philipp Hartmann. Studiogast ist Gerd Roscher (Filmessayist und emeritierter Kunsthochschullehrer).

Empfangsmöglichkeiten: Bei Kabel Deutschland im analogen Netz auf Kanal 21, bei willy.tel und wilhem.tel im analogen Netz auf Kanal 34 sowie im digitalen Free-TV, bei MartensTV im analogen Netz auf Kanal 9.

Auszug aus dem Programmhinweis:
Der politische Film

Der Sommer ist vorbei, und in Anlehnung an den berühmten politischen Episodenfilm Deutschland im Herbst wenden wir uns in unserer ersten Ausgabe zur etwas kälteren Jahreszeit genau diesem Thema zu: der politische Film.

Neben dem berühmten Film von Harun Farocki, Nicht löschbares Feuer (1969), zeigen wir unter anderem auch wieder Filme von jüngeren Filmemachern, die man allesamt aus unterschiedlichsten Gründen unter dem spannenden Thema subsummieren kann:

Gonzalo Barahonas Animationsfilm Das Kapitälchen und Patrick Müllers Essayfilm Comment est-il possible... stehen neben dem Gewinner des deutschen Wettbewerbs der diesjährigen Kurzfilmtage in Oberhausen:
Gesang der Jünglinge des bekannten Künstlerduos Andree Korpys und Markus Löffler. Ebenfalls zum Thema passend ist Mai***8 von unserem Co-Moderator Björn Last, der den Abschluss unserer kleinen Reihe bildet, in der wir in unseren ersten drei Sendungen Filme aus den Reihen der Macher von HEINZ präsentieren.

Montag, 21. Juni 2010

Vor meinem Fester

Alljährlich im Frühling widme ich mich einem Gedicht, diesmal Vor meinem Fenster, aus dem Gedichtband Phantasus des großen Naturalisten Arno Holz (1863–1929). Alles ist tatsächlich on location gefilmt, so wie ich es jeden Morgen erleben kann. Der Star des Films ist demnach eine Amsel, die ich auch gebührend ausreden lasse.

Deutschland. 2010. DV, 2:50 Min.

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Comme tous les ans au printemps, j'ai tourné un court-métrage, cette fois d'après un poème d'Arno Holz. Tous est filmé comme je peux le voir chaque matin devant ma fenêtre. La vedette du film est donc une petit merle qui chante – laissons-nous le terminer.

Sonntag, 12. Juli 2009

Kurzfilm/Court-métrage: „Meeresblüten“/«Les Fleurs de la mer»

Ich hatte diesen Sommer das Glück, den Urlaub mit einem befreundeten Cineasten im französischen Département Rhône-Alpes zu verbringen zu können. Wenn man zehn Tage in dieser von wunderschönen, von Maronenbäumen durchzogenen Landschaft mit ihren zahlreichen Ruinen weilt, drängt sich ein Gedanke unweigerlich auf: einen Film zu machen.

Das folgende mysteriöse 10minütige Interviewfragment ist eine Melange unterschiedlicher existierender und erfundener Themen und Geschichten, die uns nicht aus dem Kopf gegangen sind.

Ich wünsche ebensoviel Spaß beim Sehen, wie wir ihn beim Machen dieses Kurzfilms hatten und danke Catherine Henrich sowie Brigitte Teyssier für das Durchsehen der englischen und französischen Untertitel.
Der Film wird wie immer im Filmforum DVDuell ausführlich diskutiert.
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Cet été j'étais heureux de pouvoir passer les vacances avec un ami cineaste à Bully dans le beau département Rhône-Alpes. Si on regarde les jolis monuments historiques et le paysage avec des forets pleine des châtaigniers, une pensée s'impose inéluctablement: à faire un film. Les suivants fragments d'un entretien sont une mélange entre différents thèmes réels et fictifs qui nous trottaient dans la tête. Je vous souhaite une bonne projection et que vous partagiez la même joie nous avons eu en faisant ce film. Un grand merci à Cathérine Henrich et Brigitte Teyssier qui ont corrigé le sous-titrage en anglais et en français.

English subtitles available / Sous-titres français disponibles:

Mittwoch, 27. Mai 2009

Kurzfilm/Court-métrage: «Terrine de Campagne»

In der letzten Silvesternacht war eine Freundin mit der Idee an mich herangetreten, es doch mal mit einem Film über mein kulinarisches Lieblingsgericht zu versuchen: die Terrine. Vorgabe war, dass man die Schritte auch völlig nachvollziehen kann. Auf der Heimfahrt spukten dann allerlei wilde Assoziationen durch den Kopf, die schließlich in folgenden kleinen Kurzfilm eingeflossen sind, der eher als leichte Abwechslung gedacht ist, bevor im Sommer etwas größeres Projekt folgt.

Ich wünsche diesmal tatsächlich "viel Spaß" und eifriges Nachkochen! Der Film wird wie immer im Filmforum DVDuell ausführlich diskutiert.

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Dans la dernière nuit de la Saint-Sylvestre une amie m'avait proposé de faire un film sur la préparation de mon repas préféré, la terrine de campagne avec une seule directive: la compréhensibilité. Au retour, beaucoups d'idées folles me sont venues qui j'ai fait entrer dans ce petit court-métrage, qui est conçu comme divertissement avant le tournage de mon prochain film d'été. Je vous souhaite une bonne projection et amusez-vous bien à cuisiner ! Une version sous-titré en Anglais et en Français suivrera en peu de jours.

English subtitles available / Sous-titres français disponibles:

Donnerstag, 16. April 2009

Literarische Kurzfilmnacht / Nuit du court-métrage littéraire

Morgen Abend findet in Schloß Scharfenberg bei Meißen die Präsentation meiner letzten beiden Kurzfilme, Le temps de l'amour und Er ist's, statt. Außerdem werde ich über Sigmund Freuds umstrittenen Dostojewski-Aufsatz über sowie Psychoanalyse im Film referieren. Das zweitägige Literaturseminar wird von Prof. Graf von der Hochschule Mittweida geleitet. Interessenten sind herzlich willkommen.

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Demain soir au Château de Scharfenberg (près de Meissen) je vais vous projeter mes dernier court-métrages, Le temps de l'amour et C'est lui. En plus, je vais faire un exposé sur la rédaction controversée de Freud sur mon écrivain préféré, Dostoievski. Ce séminaire littéraire sera dirigé par Prof. Graf de la Hochschule Mittweida. Tous les amateurs du film où des lettres seront très bien venues!

Samstag, 11. April 2009

Kurzfilm: „Er ist's“ / Court-métrage: «C'est lui»

Vor einem Jahr kam mir an einem verschneiten Ostersonntag die Idee, ganz spontan einen Kurzfilm zu drehen, nur mit mir selbst und einer Kamera und diesen dann noch am selbigen Tag fertigzustellen. Im Zuge dieser spontanen Idee sind bisher noch drei weitere entstanden und ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass wenn es diesen ersten nicht gegeben hätte, die anderen nicht gemacht worden wären.

Pünktlich zu Ostern 2009 habe ich es also noch einmal gewagt und heute einen neuen Osterfilm gedreht, nur mit mir, der Kamera, einem Stativ und den Wald als Kulisse.

Der Film basiert auf dem sehr bekannten Mörike-Gedicht Er ist's, eines der kraftvollsten und schönsten Frühlingsgedichte die ich kenne.

Der Film ist komplett auf deutsch und hat optionale englische Untertitel. Es gibt zusätzlich auch eine hochauflösende Version bei Vimeo. Viel Spaß!

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Il y a un an, dans un dimanche de Pâques enneigé, une idée m'était venue de tourner un court-métrage, tout-seul avec le forêt et la caméra, et de le terminer le jour même. Pendant l'année dernière j'en ai réalisé trois autres et je peux dire avec certitude que si j'aurais pas fait le prémier, les autres n'auraient pas faites non plus. Un an après, vers Pâques 2009, je me suis aventuré à tourner un nouveau petit film, seulment avec moi, un trépied et la caméra.

C'est un film d'après le célèbre poème "Er ist's/C'est lui" de Eduard Mörike, un des poèmes les plus beau que je connaisse. Bien que ce poème date du 19ème siècle, il reste intraduit en français à ce jour.

Le film est entièrement en allemand mais sous-titré en francais et anglais.

Je vous souhaite une bonne projection!


Freitag, 23. Januar 2009

Kurzfilm/Court-métrage: «Le temps de l'amour»

Endlich: Nach fünf Monaten ist Le temps de l'amour fertiggestellt: ein Kurzfilm, der beginnend mit einem Zitat von Eric Rohmer fragt, was das für eine Zeit ist, in der wir heute leben.

Das war im September 2008 die etwas größenwahnsinnige Ausgangsidee. Bis zur Fertigstellung im Januar 2009 habe ich ihn immer wieder abgeändert und umgeschnitten, da mir im Laufe dieses Prozesses unaufhörlich neue Bilder in den Sinn gekommen sind. Im Herbst 2008 wurden rund 80 Szenen/bzw. bewegte Bilder in Paris gedreht, von denen aber nur 30 in den fertigen Film eingeflossen sind. Der Rest ist in Deutschland entstanden. Ich hatte wirklich Glück, einen der letzten Sonnentage erwischt zu haben, der den Wald in ein ganz magisches Licht getaucht hat.

Aufgrund der Länge von fast 14 Minuten konnte ich ihn bei Youtube nur in zwei Teilen einstellen, die jedoch wahlweise deutsch und englisch untertitelt sind.

Alternativ kann der Film aber auch am Stück und mit eingebrannten deutschen Untertiteln bei Vimeo angesehen werden, was ich dem deutschsprachigen Zuschauer empfehle.

Eine Diskussion gibt es wie immer im Filmforum DVDuell. Ich wünsche viel Spaß beim Rezipieren und Diskutieren!

Après cinq mois de travail, Le temps de l'amour est enfin achèvé. À partir d'une citation d'Éric Rohmer et accompagné des extraits des oeuvres littéraires, ce court-métrage essaye de montrer la polyphonie des choses, les biens et les maux de notre temps. En Septembre 2008 j'ai pu tourner plus de 80 scènes à Paris, bien que j'aie n'utilisé que 30 dans le film achevé. Les autres scènes sont tournées chez moi dans l'aimable région Frankenbergienne en Allemagne, où le soleil à touché les arbres de la forêt d'une façon merveilleuse.
Je voudrais remercier tous les amis qui m'avaient assisté en jouant quelques rôles de figurants dans le film. Parce qu'il s'agit d'un film d'amateur, je vous demande pardon si le son n'est pas toujours d'une qualité technique comme je l'avais imaginé.
À cause d'une durée de 14 minutes c'était pas possible de le montrer sur youtube dans sa intégralité. J'ai donc chossi la solution de le couper en deux parties qui sont également sous-titrées en allemand et anglais.
Une version intégrale avec sous-titres allemands est disponible sur Vimeo.


LE TEMPS DE L'AMOUR



A short essay film based on a quotation by Rohmer who brings up the question of the world which we are living in today and challenges the audience with it's social criticism between Proust and Rimbaud leading to their own associations.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Der liebe Schnitt/Montage mon beau souci

Die Dreharbeiten meines neuen Kurzfilmes sind glücklich beendet und die recht aufwändige Montage zu 90 % abgeschlossen. Vor allem stehen noch einige Sprechaufnahmen an. Bis ich endgültig mit dem Film ihm zufrieden bin, werden aber noch einige Wochen ins Land gehen. Ich hoffe jedoch, dass die kleine Preziose bis Weihnachten fertig sein wird.


J'ai bien terminé le tournage de mon nouveau court-métrage "Le temps de l'amour". Le montage aussi est presque terminé mais il restent encore quelques dialogues à enregistrer. J'espère que le petit tresor sera terminé à la fin du mois de décembre.

Dienstag, 9. September 2008

Neues Filmprojekt / Un nouveau projet de film: „Le temps de l'amour“

Gute Neuigkeiten. Ab Ende September beginne ich mit den Dreharbeiten für einen neuen, „längeren“ Kurzfilm mit dem Titel Le temps de l'amour (Die Zeit der Liebe), welche in Frankenberg, Leipzig und Paris stattfinden werden. Das grobe Szenario habe ich heute beendet. Für den Dreh wird eine neue Kamera zum Einsatz kommen, so dass die technischen Unzulänglichkeiten, mit denen ich bisher zu kämpfen hatte, hoffentlich der Vergangenheit angehören werden. Der Film wird wie Comment est-il possible komplett auf französisch sein.

Einen ersten (deutschen) Trailer mit Musik aus dem Film habe ich heute fertiggestellt, welcher auch mit englischen oder französischen Untertiteln geschaut werden kann.

Des bonnes nouvelles. À la fin du mois de septembre, je vais commencer le tournage d'un nouveau court-métrage titulé Le temps de l'amour qui va avoir lieu en Frankenberg, Leipzig et Paris. Aujourd'hui, j'ai terminé l'écriture du scenario. Le film va profiter d'une nouvelle caméra avec lequel j'éspère à abandonner les problèmes techniques des derniers tournages. Comme le film précédent Comment est-il possible, Le temps de l'amour sera tourné entièrement en français. Aujourd'hui, j'ai terminé une première bande-annonce avec de la musique du film. Des sous-titres françaises sont également disponibles.



Sonntag, 7. September 2008

Kurzfilm/Court-métrage: „Es ist ein Schnitter, heißt der Tod“ («Un moisonneur qui s'appelle la Mort»)

Von allen deutschen Volksliedern gehört Ein schöns Mayenlied zu denen, die ich am liebsten mag. Ursprünglich wurde es von einem unbekannten Dichter 1638 als Flugblatt verfaßt und im selben Jahr von dem Augsburger Hofprediger und Professor Jacob Balde vertont, bis es Clemens Brentano dann 1808 als Erndtelied in den zweiten Band seiner Liedsammlung Des Knaben Wunderhorn aufnahm.

Da es im Reiche der Musik und des Kinos keine Grenzen gibt, geisterten mir schon seit geraumer Zeit Bilder zu dem Lied durch den Kopf, weshalb ich das Volkslied als Inspirationsquelle für einen Kurzfilm verwendet und damit indirekt meinem kleinen Gemüsegarten ein kinematographisches Denkmal gesetzt habe.

Die Musik habe ich auf Klavier eingespielt und den Kurzfilm nach sommerlichen Drehtagen heute im September vollendet. Da die Wirkung des Films sehr auf dem Verständnis des Textes basiert, habe ich englische Untertitel zum Youtube-Video hinzugefügt, die bei Bedarf aufgerufen werden können. Die weiteren Strophen dieses Liedes sind hier nachzulesen.

Kommentare und Meinungen zu diesem Film gibt es wie immer bei DVDuell zu lesen.

De toute les chants populaires germaniques, Ein schöns Mayenlied fait partie de mes chants préfèrés. Conçu par un poete inconnu comme tract en 1638 et mis en musique par le prédicateur Jacob Balde à Augsburg dans la même année, Clemens Brentano l'ajouta comme Chant de moisson dans le deuxième volume de son receuil de chansons Des Knaben Wunderhorn en 1808.

Parce qu'il n'y a pas de frontières dans le royaume de la musique et du cinéma, certaines images me sont venus à l'esprit. J'ai donc pris ce chant comme source d'inspiration pour un court-métrage et faisait donc aussi un monument cinématographique pour mon petit jardin de légumes.

Aujourd'hui, j'ai terminé le court-métrage en Septembre et la musique a été joué par moi même dans le piano. Parce que l'effet s'appuye beaucoup sur la comprehension du texte, j'ai créé des sous-titres et les ai fait disponibles sur youtube.


Montag, 26. Mai 2008

Kurzfilmnacht

Morgen Abend findet in Schloß Scharfenberg bei Meißen die Präsentation meines neuen Kurzfilms, Comment est-il possible... (Wie ist es möglich...) statt. Nach der Projektion diskutiere ich mit Studenten des Interkulturellen Managements der Hochschule Mittweida über die im Film aufgeworfenen Fragen um Malerei, Literatur und Kino.
Interessenten sind herzlich willkommen.

Sonntag, 11. Mai 2008

Kurzfilm/Court-métrage: „Comment est-il possible...“

Als ich 2006 eine Pariser Ausstellung über das graphische Werk Goyas besucht hatte, kam mir angesichts der ungeheuren emotionalen Wucht, die die Folge Desastres de la Guerra/Die Schrecken des Krieges bei mir auslöste, der beklemmende Gedanke: Wie ist es möglich, daß nach diesen Bildern jemals wieder Krieg aufkommen konnte? Ich stellte mir Fragen nach der Wiederholbarkeit der Geschichte, aber auch, wieso Menschen immer wieder dieselben Fehler machen, obwohl ja alles in Geschichte, Literatur, Kunst und Kino verarbeitet wurde – ein Thema, dem sich beispielsweise wiederum Flaubert sein ganzes Leben lang gewidtmet hat, am treffendsten sicherlich in Bouvard et Pécuchet.

Mein Kurzfilm geht der Frage nach, ob Lösungsmöglichkeiten existieren und bringt Beispiele aus Malerei, Literatur und Kino. Die Musik stammt von mir, mein Dank geht an die Statisten.


Der Film ist vollständig in französisch gehalten, weil man da so wunderbar mit der Sprache spielen kann, und die Frage nach der Bêtise humaine in Deutschland nie so messerscharf gestellt wurde wie in Frankreich. Die Textpassagen werden in der jeweiligen Landessprache gelesen, Hesse demzufolge auf deutsch, Flaubert auf französisch.

Um ein Übermaß an Text zu vermeiden, sollte der Film im Original gesehen werden. Ich habe jedoch gleichzeitig eine deutsch untertitelte Variante bereitgestellt.
Eine ausführliche Diskussion gibt es wie immer im Filmforum DVDuell.

Ich wünsche viel Spaß beim Rezipieren und Diskutieren.

Comment est-il possible... (französische Originalversion). Es sind wahlweise deutsche und englische Untertitel bei Klick auf "CC" verfügbar.

Dienstag, 15. April 2008

Reise ins Ich



Am Ostersonntag habe ich die Gunst der Stunde genutzt, mir eine Kamera auf den Rücken geschnallt und einen kleinen Kurzfilm gedreht. Das Resultat war überraschenderweise nicht nur ein ein Gang durch die unwirkliche, schneebedeckte österliche Landschaft sondern auch eine Reise in das eigene Unterbewußtsein. Der Film wird im Cinephilenforum DVDuell ausführlich diskutiert.

Das nächste Kurzfilm-Projekt wird wesentlich aufwendiger und ist zu großen Teilen bereits abgedreht. Ich werde es voraussichtlich Mitte Mai auch hier vorstellen.
Ein paar Screenshots des fertigen Films kann man hier vorab schon anschauen: