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Mittwoch, 24. März 2010

„Liebe '09“/«L'amour '09»



2009 war für mich ein Jahr des Glücks und der Überraschungen: nicht nur das künstlerisch produktivste, sondern auch das Jahr, in dem ich meine große Liebe gefunden habe. Das folgende Gemälde zeigt ein Gefühl, das Bewußtsein: SIE ist da. Ich hatte das flüchtige Bild eines morgens plötzlich vor Augen und habe es nun als Gemälde festgehalten: Liebe '09, Acryl auf Leinen, 50x70 cm, 2009.

Reproduktion: André Wirsig & Uwe Nitschke.

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2009 fut pour moi une année du bonheur et des surprises. Elle fut pour moi pas seulement l'année la plus productive artistique de ma vie, mais aussi l'année où j'ai trouvé la femme de ma vie. Le tableau suivant montre donc un sentiment, la certitude: ELLE est là. Un matin, j'avais cette image errante devant mes yeux et puisaprès cela j'ai essayé de la conservé en forme d'un tableau.


Samstag, 19. Dezember 2009

„Weihnachtslieder“/«Chants de Noël»

Gebannt starren zwei der gesellschaftlichen Mittelschicht zurechenbare Katzen in behaglich warmer Umgebung auf einen draußen in der weihnachtlichen Kälte singenden Streuner — und mit ihnen der Betrachter. Fast kann man die Gesänge hören, die der auf der Mauer sitzende Kater verbreitet. Sind sie vergleichbar mit denen der aus Lautsprechern in Einkaufzentren allgegenwärtigen, oder sind es eher Seufzer, Moritaten, geboren durch die kalte Winternacht?

Mein diesjähriges Weihnachtsgemälde, das auch als Postkarte vorliegt, trägt deshalb schlicht den Titel Weihnachtslieder (Patrick Müller, 2009, Acryl auf Leinen, 50x70 cm). Die Reproduktion besorgte dankenswerterweise André Wirsig.

Ich wünsche allen ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest!

Deux chats bourgeois regardent facinés un matou chantant dans le froid de Noël — et avec eux l'observateur. On pourrait presqu'écouter les chants chantés par ce pauvre chat assis dans le mur sous la lumiere du réverbère. Sont ils comparables avec ceux qu'on peut écouter dans les hypermarchés, ou sont ils plutôt des soupirs, des complaintes, née par les nuits froides de l'hiver? Voici mon tableau de Noël de cette année, Chants de Noël (Patrick Müller, Acryl sur toile, 50x70cm). Joyeux Noël à tous!

Freitag, 10. April 2009

... denn sie sind selber auferstanden/...car eux mêmes sont rescussités

Nach einem unerbittlichen Winter und dem anschließend folgenden Erwachen der Natur ist mir zwangsläufig die Idee für meine diesjähriges Osterbild gekommen. Ostern ist das Fest der Auferstehung und besonders Goethe, einer der wenigen Dichter die für alles die perfekten Worte zu finden wußten, hat dies in seinem als Osterspaziergang bekannten Abschnitt seines ersten Faust-Dramas auf den Punkt gebracht:

[...] Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht. [...]

Und eine Zeile daraus diente mir auch als Titel des obigen Gemäldes: ... denn sie sind selber auferstanden. Acryl auf Leinen, 50x70 cm, 2009. Die diesmal recht aufwändige Reproduktion besorgte dankenswerterweise André Wirsig.

Ich wünsche euch ein frohes und gesegnetes Osterfest, auf dass euch Glück und Freude das ganze Jahr begleiten mögen!

Après un hiver impitoyable, la nature, après s’être endormie, se réveilla avec l’arrivée du printemps. Ca m'avait donné l'idée pour mon nouveau tableau de Pâques. Principalement, les Pâques sont la fête sur la résurrection, et c'est particulièrement Goethe qui la savait exprimer avec des motes justes dans la scène La promenade de Pâques dans son immense Faust I:

[...] Par celte porte obscure et profonde
se presse une foule toute bariolée :
chacun aujourd'hui se montre
avec plaisir au soleil;
c'est bien la résurrection du Seigneur qu'ils fêtent,
car eux-mêmes sont ressuscités.
Échappés aux sombres appartements
de leurs maisons basses,
aux liens de leurs occupations journalières,
aux toits et aux plafonds qui les pressent,
à la malpropreté de leurs étroites rues,
à la nuit mystérieuse de leurs églises,
les voilà rendus tous à la lumière. [...]

Et une ligne de cela me sert comme titre du tableaux ci-dessus: ... car eux-mêmes sont ressuscités. Acryl sur toile, 50x70cm, 2009.


Je souhaite a toutes mes amis ainsi qu'à toutes mes lecteurs de passer une merveilleuse fête de Paques en famille! Que cela vous apporte du bonheur et de la joie tout au long de l'année!

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Für Katzen ist immer Weihnachten!/Pour les chats c'est toujours Noël !

Der November 2008 war durchweg unerfreulich: eine fiese Verspannung hatte mir zum ersten Mal in meinem Leben wochenlange Kopfschmerzen und Schläfrigkeit beschert, wodurch sich auch die freizeitliche Arbeit an meinem neuen Film verzögert hat.

Mittlerweile bin ich wieder unter Schaffenden angekommen, das Gemälde für meine diesjährige Weihnachtskarte trägt jedoch unweigerlich Züge dieses unerfreulichen Monats.
Katzen scheint das alles nicht zu stören: mit einem schier unendlichen Optimismus gesegnet lassen sie sich jeden Tag aufs Neue verzaubern.

Für Katzen ist immer Weihnachten, Acryl auf Leinen, 50x70 cm. Die Reproduktion besorgte dankenswerterweise André Wirsig.

Ich wünsche allen ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest!


Le novembre 2008 c'était pour moi un mois tout à fait desagréable. À cause d'une contracture suivi des maux de tête et de la somnolence j'étais incapable de travailler pendant des semaines entières. C'est pourquoi mon travail sur mon prochain film s'arrêtait pour l'instant.
Mais entre-temps je suis mieux et j'ai pas cessé de peindre le nouveau tableau pour mes cartes de
Noël de cette année, qui est très marqué de ce mois déplaisant.
Les chats au contraire ne s'en inquiètent pas: être doté d'un optimisme infini, ils sont toujours prêts à s'émerveiller. Donc Pour les chats c'est toujours Noël !, Acryl sur toile, 50x70cm.
Joyeux Noël à tous!

Samstag, 3. Mai 2008

Abgedruckt

Zwei meiner Bilder sind jetzt auf Seite 22 der ersten Ausgabe des neugegründeten Kunstheftes der Hochschule Mittweida, Das KuH, abgedruckt.
Im Februar bekam ich eine Mail, in der man mich um Einsendungen für eine neue Kunstzeitschrift gebeten hatte. Ich habe daraufhin zwei meiner letzten Arbeiten eingesandt, welche dann tatsächlich zum Druck ausgewählt wurden:

Freitag, 18. April 2008

Österliche Repressionen



Hier das nächste Bild meiner kleinen Postkarten-Retrospektive. Ursprünglich wollte ich dieses Jahr zu Ostern wieder ein Gemälde malen und dafür einige Figuren modelliert, wurde dann aber von dem ungewöhnlich frühen Ostersonntag Ende März eingeholt. Ich habe mich deshalb entschieden, die vier Figuren aus Modelliermasse mit Acryl zu bemalen und photographieren zu lassen. Selbiges besorgte wie schon bei der Weihnachtspostkarte dankenswerterweise André Wirsig.

Dem Modell ist eine Skizze vorangegangen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Wie man erkennen kann, waren die Figuren ursprüglich viel hochgeschossener, ich habe mich dann beim Modellieren für die dickere Variante entschieden.

Man kann die Karte auf die verschiedensten Arten deuten. Ich möchte hier jedoch nicht allzu viel analysieren, weil das dem Betrachter eigene Interpretationsmöglichkeiten versperren würde.

Dienstag, 15. April 2008

Karten und Konsumgesellschaft



Seit ein paar Jahren habe ich damit begonnen, an Festtagen nervigen E-Mail-Grüßen abzuschwören und regelmäßig kleine Postkarten zu verschicken und mir bei der Gelegenheit gleich Gedanken zu den jeweiligen Festen zu machen. Daraus ist eine kleine Serie von Postkarten entstanden, die ab jetzt sozusagen retrospektiv nochmals im Netz veröffentlicht werden.

Als erste ist mein Weihnachtsgemälde von 2007 zu sehen, meine Darstellung der Konsumgesellschaft an Weihnachten. Acryl auf Leinwand, 50x70cm. Die Reproduktion besorgte dankenswerterweise André Wirsig.

Bis das Bild realisiert werden konnte war es ein langer Weg. Anschließend noch eine Skizze und ein Modell aus der Vorbereitungsphase.